Still

 

 

ein neuer romantischer Liederabend 

 

Das, aus dem alles hervorgeht - die Ruhe vor dem Sturm - und in das alles zurückfällt - der Schlaf, der Tod. Oder umgekehrt: Sie beginnt, wenn das Lärmen aufhört, und endet, wenn es wieder einsetzt.

Die Abwesenheit von Geräuschen, Klängen und doch deren Bedingung. Ein Zustand: friedliche Stille, unheilvolle Stille.

Die Grenze: Es geht um den Moment, in dem in der Dunkelheit ein Schimmer aufleuchtet und den Wesen und Dingen Schatten verleiht. Der beruhigende Moment der stillenden Mutter, der schweigsamen Umarmung, schweigend, stumm, heimlich, still und leise - die zwischenmenschliche Begegnung, die keiner Worte mehr bedarf.

Anknüpfend an die romantische Form des Klavierliedes nimmt dieser Liederabend die alten, ungestillten Sehnsüchte auf und spinnt sie weiter bis in die Stille hinein. Nicht nur musikalisch und poetisch sucht der laute Schrei der Sehnsucht nach einem Moment der Stille. Die Stille bewegt sich in den Raum, greift Gegensätze auf, das Gestaltende und das Vernichtende, das Alte und Neue, das Männliche und Weibliche verbindend, so eine vielschichtige Ruhe öffnend.

mit Werken von Goethe, Schubert, Liszt, Brahms, Celan, Bachmann, Domin, Zimmermann, Bladt und anderen

mit  Chasper-Curò Mani Bariton, Jens Fuhr Klavier, Emily Yabe Violine und Viola,

Saskia Bladt Komposition, Sophie von Arnim Bildende Kunst, Martin Spura Dramaturgie

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