Morotomoni 

Emily Yabe – Geige und Bratsche

Boris Bell - Perkussion 

ad libitum: Chasper-Curò Mani – Bariton 

Sophie von Arnim – Raum 

Saskia Bladt – Komposition 

Emily Yabe interpretiert Werke von Bach und Bladt und nimmt uns mit auf eine Seelenreise durch die Einsamkeit im Diesseits und Jenseits. 

Angefangen bei Bachs Trauer über den Tod seiner ersten Frau, der er mit der Chaconne BWV 1004 einen musikalischen Grabstein schuf, begegnen wir folgend der größten Einsamkeit in Morotomoni und sinken im Verlauf des Konzertes mit Orpheus ins Totenreich und empfinden mit ihm seine verzweifelte Suche nach Eurydike, bevor wir über himmlische Klänge in das Urmeer der Seelen zurückkehren - einem neuen Duett für Perkussion und Geige. 

Emily Yabe, virtuos zwischen Geige und Bratsche wechselnd, eröffnet uns ein weites Klangspektrum von warmen Bratschen- und Geigenklängen bis hin in die höchsten Höhen des mehrstimmigen Flageolett-Spiels. Chasper-Curò Mani bereichert die Klangvielfalt mit seinem warmen Bariton für das Stück Morotomoni in der Liedversion. Boris Bells rhythmisches Spektrum und Sophie von Arnims Tintenzeichnung, die live projiziert wird, halten diese Reise durch einen visuell-aktustischenZeitraum.