Eurydike
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an sie
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TON

Komponieren bedeutet für mich das Erschaffen einer durch Klang und Bild strukturierten Zeit, gefüllt mit hör- und sichtbar gemachten Tönen und Körpern.

 

Musik entsteht für mich aus dem Wahrnehmen von dem was ist und im folgenden aus dem Definieren von Regeln, die es erlauben, den Klängen einen Raum zu geben. Das jeweilige Sujet bestimmt die Faktoren, aus denen sich Form und Inhalt, im Sinne von Bild und Klang ergeben. 

 

Die ersten Schritte führen durch die unmittelbaren Inhalte des Sujets. 

Im Folgenden gilt es den Bewegungsraum zu erkennen. Wo sind die für mich bzw. die gesellschaftlich relevanten Anknüpfungspunkte? Wie sieht der Bezug zur historischen bzw. jetzt-Zeit aus ? Welche Klänge braucht es ? Schon komponierte Klänge ? Neu geschöpfte ? Oder Re-Komponierte ? Parallel eröffnen sich Dialoge mit allen

Mitwirkenden – mit dem einen früher, mit dem anderen später. 

 

Der schönste Moment ist für mich, den Raum für die Interpreten frei zu geben und die Komposition zu ihrer eigenen werden zu lassen.  Man ist nicht mehr wichtig. 

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