MIT

Chasper-Curò Mani hat an der ZHdK, HKB und an der Scola Cantorum in Basel u.a. bei Jane Thorner-Mengedoth (Konzert-, Lehr- und Solistendiplom in Gesang mit Auszeichnung), Beat Schäfer und Markus Utz (Master in Chorleitung) und Anthoney Rooley (Advanced Vocal Ensemble Studies) studiert, war Preisträger der Friedel-Wald-Stiftung, der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und erhielt den Förderpreis der Bündner Regierung. 

Er ist als Sänger und Darsteller gefragter Solist in Konzerten, Opern, zeitgenössischer Musik und Musiktheater. 

So hat er z.B. im Stadttheater Bern und Biel, an den Zürcher Festspielen, im Fabriktheater Zürich tragende Rollen gesungen. Ein Höhepunkt war die Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny bei dessen szenischer Uraufführung von geistlichen Bachkantaten. 

Er hat das professionelle Gesangsensemble „Helvetia Quartett“, die Volksoper „Operetta giò’n Plazetta“ und das „Ensemble Turicanto“ gegründet, welches auf musiktheatralische Aufführungen mit Chormusik spezialisiert ist. So kam es z.B. zur Zusammenarbeit mit dem Musiktheaterkollektiv „Wer ist Hilda“ und dem „Theater Hora“ in Zürich. 

Er ließ sich in einem Nachdiplomstudium an der ZHdK als Orchesterleiter weiterbilden, leitet den Schlosschor Greifensee, den Madrigalchor Wetzikon und Chorwochen im Waldhaus Sils Maria und in Lenk. Ein Höhepunkt als Dirigent war die Aufführung der Schöpfung von J. Haydn mit dem Schlosschor Greifensee.

 

www.chaspermani.ch

 


 

Elizabeth Waterhouse ist Tänzerin und Tanzwissenschaftlerin und lebt in Bern, Schweiz. Sie hat einen Doktortitel in Tanzstudien von der Universität Bern / Hochschule der Künste Bern, einen MFA in Tanz von der Ohio State University und einen Bachelor in Physik von der Harvard University. Ihre jüngsten Projekte reichen von interdisziplinärer und künstlerischer Forschung bis hin zur Zusammenarbeit mit Künstlern in den Bereichen Performance, Tanz, Musik, Design und visuelle Kunst. Als Performerin arbeitete sie ein Jahrzehnt in Ballett Frankfurt / The Forsythe Company. Waterhouse arbeitet seit 2014 mit Saskia Bladt zusammen.

dancelikething.org

Emily Yabe, geboren in Tokio, absolvierte ihr Violinstudium an der Toho Gakuen School of Music in Tokio, worauf ein Meisterklassenstudium an der Hochschule für Musik Dresden bei Prof. Ivan Ženatý folgte, welches sie 2012 abschloss. Während ihres Studiums in Tokio begann sie mit zeitgenössischen Künstlern zusammenzuarbeiten. 2002 erhielt sie den Stipendienpreis bei den Internationalen Ferienkurs für Neue Musik in Darmstadt. 2008 erhielt sie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes des 20. Jahrhunderts beim Internationalen „Königin Sophie Charlotte“-Wettbewerb und 2010 den DAAD-Preis. Zudem war sie Stipendiatin der Hellerauer Akademie für experimentelles Musiktheater 2010/11. Meisterkurse absolvierte sie bei Vadim Gluzman, Ulf Hoelscher, Kevork Mardirossian, Miklós Perényi, Benjamin Schmid, Thomas Brandis, beim Ensemble Modern und ensemble recherche. Emily Yabe arbeitete mit zahlreichen zeitgenössischen Künstlern und Komponisten zusammen darunter mit Mark Andre, Saskia Bladt, Adriana Hölszky, Sven-Ingo Koch, György Kurtág, Helmut Lachenmann, Helmut Oehring, Enno Poppe und Manos Tsangaris und gestaltete Uraufführungen in Europa und Asien u.a. bei der Münchener Biennale, ECLAT-Festival, Tonlagen-Hellerau, ISCM Korea, SPOR-Festival in Aarhus, rainy days-Festival de musiques nouvelles in Luxembourg, an der Semperoper Dresden, an der Staatsoper Berlin, an der Deutschen Oper Berlin und an der Bayerischen Staatsoper im Rahmen der Münchner Opernfestspiele.

Sie ist Mitglied der Ensemble El Perro Andaluz und Ensemble Tempus Konnex.


 

Jens Fuhr  studierte an den Musikhochschulen Stuttgart, Karlsruhe und Zürich. Er war Mitglied der Meisterklasse für Lied bei Irwin Gage und schloss mit Auszeichnung ab.

Er begleitete Liederabende im Musikverein Wien, bei Freunde des Lieds Zürich, der Hugo-Wolf-Gesellschaft Stuttgart, am Opernhaus Zürich, Nationaltheater Mannheim, an der Opéra National de Montpellier,  Istituzione Universitaria dei Concerti in Rom, Liceu Barcelona, Philharmonie Ljubljana, Schloss Hindsgavl u.a. Jens Fuhr war außerdem Pianist  einer inszenierten Winterreise , die als Co-Produktion im Liceu Barcelona und am Nationaltheater Mannheim auf dem Spielplan stand. Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen ergänzen seine Tätigkeit als Liedbegleiter.

Jens Fuhr ist gefragter Solist und Kammermusikpartner. Er trat auf  bei Musikfestivals in Kassel, Retz, Pegnitz, Biennale München und ECLAT-Festival Stuttgart. 

Jens Fuhr unterrichtet  an der Zürcher Hochschule der Künste.


 


 

Saskia Bladt,1981 geboren in Bensheim, beschäftigt sich intensiv mit einer in der Musikgeschichte und im Heute verankerten Musik. Ihr kompositorisches Schaffen ist von dialoghaften Prozessen mit verschiedenen KünstlerInnen und ForscherInnen geprägt. Hier beschäftigen sie interdisziplinäre und gesellschaftsrelevante Themen. So erforscht sie seit 2009 gemeinsam mit der Bildenden Künstlerin Sophie von Arnim die Frage der Materialbeschaffenheit in Bezug auf Klang und Optik durch das Erschaffen von Klangobjekten , die das Klingende, Haptische und Optische verbinden, das traditionelle Instrumentarium beeinflussen und mit ihm zu einer Einheit werden. Hierbei spielen die mitwirkenden Künstler von tō in einer interaktiven Umsetzung eine entscheidende Rolle. 

Saskia Bladts Werke wurden u.a. an der Bayerischen Staatsoper, beim Lucerne Festival, der Maerzmusik Berlin, DLF Köln, Münchener Biennale, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Bayreuther Festspiele aufgeführt in Zusammenarbeiten u.a. mit dem Ensemble Modern, Münchener Kammerorchester, Ensemble Ascolta, Zafraan Ensemble, Zürcher Barockorchester, El Perro Andaluz, Remix Ensemble. Sie erhielt verschiedene Preise und Stipendien, darunter den Pfalzpreis für Musik 2010, Akademie Musiktheater heute 2012-14 und Villa Massimo 2015. 2020 ist sie Stipendiatin im internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg. 

www.saskiabladt.com

Sophie von Arnim, studierte an der Kunsthochschule Weißensee, Berlin und der Akademie der bildenden Künste in München Bühnen- und Kostümbild. Sie arbeitete in Produktionen an unterschiedlichen Theaterhäusern in München, Frankfurt, Bochum, Karlsruhe und Amsterdam. Seit 2009 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit der Komponistin Saskia Bladt in der Erforschung von Text und Materialbeschaffenheit in Bezug auf Klang und Optik und dem Erschaffen von Klangobjekten und - Installationen, mit Aufführungen u.a. bei: Theater der Künste u. Camille Festival, Zürich - Villa Massimo, Rom - Teatro Torlonia, Rom - Goethehaus, Frankfurt - Gropius-Bau, Berlin - Bayerische Staatsoper, München - Lucerne Festival, Luzern - Biennale, München - Eclat Festival, StuttgartVerschiedene Gruppenausstellungen in München. Sie erhielt zwei mal den Dannerpreis für einzelne Ausstellungsobjekte. 

Des weiteren arbeitet sie seit 2015 mit der Regisseurin Clara Zoe My-Linh von Arnim als Ausstatterin und Artdirectorin in verschiedenen Filmproduktionen zusammen ( u.a. für Arte, rbb). Zwei ihrer ersten Werke liefen auf nationalen und internationalen Filmfesten, wie den Internationalen Hofer Filmtagen - DC Shorts Film Festival, Washington - Shortfillm Festival Portugal

2020 ist sie Stipendiatin im internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg.

 

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Der Countertenor Daniel Gloger inspiriert wie kaum ein anderer Sänger seines Fachs Komponist*Innen unserer Zeit zu neuen Klängen. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Lucia Ronchetti, Jennifer Walshe, Georg Friedrich Haas und Bernhard Lang. Als regelmäßiger Gast bei den europäischen Festivals neuer Musik sang er über 200 Uraufführungen u. a. beim Ultraschall Festival Berlin, bei Musica Viva München, den Klangspuren Schwaz, den Tagen für Neuen Musik Zürich und dem Festival d’Automne Paris.

Mit großem Spielwitz und charakteristischer Stimme ist Daniel Gloger ein gefragter Darsteller im zeitgenössischen Musiktheater. Unter anderem brachte er im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele die Operntrilogie Bluthaus (2011), Thomas (2013) und Koma (2016) von Georg Friedrich Haas und dem Librettisten Händl Klaus zur Uraufführung. Für Bernhard Langs Mondparsifal (Inszenierung: Jonathan Meese, Dirigat: Simone Young) sang er die für ihn komponierte Partie des Parzefool bei den Wiener Festwochen 2017 zurück, die deutsche Erstaufführung folgte im Haus der Berliner Festspiele. Bereits mehrfach arbeitete er mit Saskia Bladt zusammen, so für die Münchener Biennale für Zeitgenössisches Musiktheater 2018 und das Stuttgarter Festival Eclat 2019.

Vor dem Hintergrund seiner zahlreichen Erfahrungen als Solist im Musiktheater entwickelte Daniel Gloger 2013 das szenische Solo-Projekt NACKT. Seine Arbeit ist auf einer umfassenden Diskographie dokumentiert.

Seit dem Herbst 2019 hat Daniel Gloger eine feste Stelle als Dozierender an der Hochschule der Künste Bern inne.

 

Vanessa Heinisch begann ihre Karriere als Gitarristin. Während ihres Studiums bei Prof. Olaf Van Gonnissen an der Musikhochschule Frankfurt a.M. entdeckte sie ihre Passion für die Schönheit und Eleganz der Lauteninstrumente. 

Nachdem sie ihr Gitarrenstudium mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, ging sie nach Köln, um ihrer neu entdeckten Leidenschaft zu folgen. Sie studierte Laute und Continuospiel bei Konrad Junghänel und legte in diesen Fächern 2009 ihr Konzertexamen ab. Seitdem konzertiert sie mit Renaissance- und Barocklauten, Theorbe und Barockgitarre und genießt die Vielseitigkeit ihres Repertoires als Ensemblemusikerin und Solistin. 

Als Generalbassspielerin arbeitete sie in Konzerten und Cd-Produktionen mit Solisten wie Regula Mühlemann, Anna Prohaska, Julian Pregardien, Enrico Onofri, Hille Perl, Maurice Steger, Dorothee Oberlinger und Jan Vogler; ebenso in Opernproduktionen wie Orfeo (Monteverdi) und Orlando (Händel) am Staatstheater in Darmstadt, Atys (Lully) am Theater in Kiel und Alcina (Händel) am Teatro Reál in Madrid. 

Ihre Arbeit mit Kammermusikensembles erstreckt sich über hochbarockes Repertoire bis hin zur Musik der Renaissance. Crossover-Programme, z.B. mit dem türkisch-barocken Pera Ensemble oder dem Jazzsaxophonisten

Magnus Mehl und Il Giratempo und die Beschäftigung mit Werken zeitgenössischer Komponisten halten Vanessas musikalisches Weltbild flexibel.

Boris Bell, geboren 1970, studierte Schlagzeug in Berlin sowie Komposition in Frankfurt und Zürich. Er leitet die Band 3εll, ist Schlagzeuger von Schnaftl Ufftschik und The Instincts (D/Fin/Mazedonien) sowie spielt ein multiinstrumentales Soloprogramm. Er arbeitete mit vielen namhaften Musikern wie Willem Breuker, Benoît Delbecq, Georg Katzer, Elliott Sharp, Helmut Zapf, Hannes Zerbe. Boris Bell komponiert für verschiedene Ensembles in Deutschland und der Schweiz, wie das Ensemble Lux:NM oder das nouvel ensemble contemporain. Ebenso komponiert er für Tanz und Theater, etwa für das Stuttgart Ballett oder in der Arbeit mit Jugendlichen. Seit 1993 ist Boris Bell als Schlagzeug-Pädagoge tätig. Er unterrichtet Schüler aller Alters- und Niveaustufen. Er baute verschiedene Ensembles auf und machte Projektarbeiten mit Kindern und Jugendlichen u.a. an der Landesmusikakademie Berlin. Er führte Workshops an Schulen durch, wie etwa bei „Response - Neue Musik macht Schule“ in Hessen oder während eines Stipendienaufenthaltes in Salzwedel. Boris Bell lebt im Havelland.

 

Kai Wessel, geboren in Hamburg, studierte Musiktheorie (R.Ploeger), Komposition (F. Döhl) und Gesang (U.v. Garczynski) in Lübeck und barocke Aufführungspraxis in Basel (R. Jacobs) und Hilversum (P. Kooy). Er erhielt diverse Preise (Berlin, Brugge) und Stipendien (Studienstiftung des Deutschen Volkes, DAAD). 

Operngastspiele führten ihn u.a. nach Barcelona, Madrid, Edinburgh, St. Gallen, Basel, Freiburg, Hannover, Stuttgart, München, Berlin, Dresden, Köln, Karlsruhe, Halle und Göttingen (Händel-Festspiele in den Rollen Giulio Cesare, Bertarido, Giustino, Maria Cleofe, Joacim, Arsace), Wien, Salzburg, Nizza und Amsterdam. Neben Opernuraufführungen von K. Huber, I. Mundry, S. Sciarrino, G. F. Haas, O. Neuwirth, J. Widmann u.a. sang er unter der Leitung von N. Harnoncourt, Ph. Herreweghe, T. Koopman, G. Leonhard, J. Savall, W. Christie, R. Goebel, N. McGegan, M. Suzuki, M. Haselböck, H. Max, M. Corboz, H.-W. Henze, K. Nagano, S. Cambreling, I. Fischer, A. Tamayo, H. Holliger, B. Furrer, P. Rundel, F. Welser-Möst, M. Stenz u.v.m. Für seine Stimme schrieben M. Kagel, H. Holliger, K. Huber, M. Pintscher, Ch. Czernowin, S. Gervasoni, H. Oehring u.a. Über 100 CDs dokumentieren diesen Werdegang. 

Kai Wessel war Lehrender für Gesang an der MUK Wien (2006-2012), Dozent für Gesang mit Schwerpunkt zeitgenössische Vokalliteratur an der Hochschule der Künste Bern (2014-2020) und Interimsdozent an der Haute École de Musique de Genève (2019/20). Seit 2009 ist er Professor für Gesang und Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und ist ebenfalls tätig als Dirigent und Herausgeber. Kai Wessel lebt in Köln, Istanbul und der Schweiz.

 

 

 

 

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