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 tōprogramm

tō ist in einem fließenden Prozess seit 2009 entstanden. Die Künstler finden sich in regelmäßigen Abständen zusammen, um gemeinsame Arbeiten zu entwickeln. Wir bringen unsere individuellen Talente in den Probenprozess und die Performances ein, die trotz unserer vielfältigen Individualität zu einer Einheit verschmelzen: Künstler aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen instrumentalen und künstlerischen Fähigkeiten, mit unterschiedlichsten Lebensentwürfen, den Alltag sowie die Beziehung zur Kunst, zum Kunstverständnis betreffend. Der Entfaltungsraum wird von Saskia Bladt und Sophie von Arnim initiiert und den Ausführenden auf individuellen Wegen geöffnet. Einem jeden wird angeboten, verschiedene Fäden durch die Komposition zu weben.

2015 war tō mit Daphne in der Villa Massimo in Rom zu erleben. Im selben Jahr entstand Still, ein Abend, der im Teatro Torlonia in Rom uraufgeführt wurde und folgend in der Villa Massimo, im Goethehaus Frankfurt und im Gropius-Bau Berlin sowie bei der Münchner Biennale 2018 gespielt wurde. 2019 entstand Terra Nera für das Eclat Festival in Zusammenarbeit mit den Neuen Vocalsolisten. 2020 waren Saskia Bladt und Sophie von Arnim Stipendiatinnen der Villa Concordia in Bamberg. Das Ensemble arbeitet zur Zeit an verschiedenen Projekten, die sich nun durch die Corona-Pandemie anders als geplant entwicklen. So stehen zur Zeit das Opernprojekt Dido & Aeneas und drei kleinere Projekte im Focus: Nottōrno, Morotōmoni und Yomitō. Gleichzeitig beschäftigt sich das Kollektiv mit dem Projekt: wenn die Seele geht, wozu das Ensemble den Countertenor Kai Wessel eingeladen hat.

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